AKTUELL

7. Volksmusikfest – „Grodoa – gsunga, gspilt und tanzt“

am 6. August 2017 von 14 bis 17 Uhr mit den Langenbacher Musikanten und Carolin Pruy-Popp

Bereits zum siebten Mal geht das Volkskundliche Gerätemuseum mit dem Volksmusikfest an den Start. Im Garten des Museums darf gefeiert, gesungen und getanzt werden. Dieses Mal spielen die Langenbacher Musikanten auf und sorgen mit Sicherheit für einen unterhaltsamen Nachmittag. Die Vollblutmusikanten sind ein echter Geheimtipp in Sachen Volksmusik aus Oberfranken. Sie sind bekannt aus vielen Volksmusiksendungen des Bayerischen Rundfunks und stehen für echte Volksmusik ohne Verstärker.

Carolin Pruy-Popp vom Landesverein für Heimatpflege e.V., Bezirk Oberfranken, wird natürlich auch wieder zum Mitsingen und Mittanzen auffordern. Beim Blitztanzkurs mit Gitarrenbegleitung ist jeder aufgerufen sein Tanzbein zu schwingen. Derweil können sich die Kleinen auf eine Entdeckungsreise der Natur begeben und selbst gesammelte Gräser, Blumen, Insekten & Co von Weg und Wiese unter Anleitung genauer unter dem Mikroskop anschauen.

Die „Langenbacher Musikanten“

Für das leibliche Wohl sorgt in bewährter Weise die Bergnersreuther Feuerwehr, unterstützt vom Bergnersreuther Frauenkreis, mit ihren leckeren selbstgebackenen Kuchen.

Bei sommerlich-heißen Temperaturen dient unsere bewährte „historische Badelandschaft“ mit Zinkwannen und Gießkannenduschen zur Abkühlung. Die Bleichwiese, mit ihren zahlreichen Bäumen verspricht zudem angenehme Verdunstungskühle und ausreichend Sonnenschirme bieten genügend luftige Schattenplätze.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Weitere Infos unter Tel: 09233-5225

Brot mit allen Sinnen genießen – Kurs: „Brot backen im Holzbackofen“

am 30.07.2017 ab 13.00 Uhr mit Beate Roth
im Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth

Lieben Sie den Duft von frisch gebackenem Brot? Dann lassen Sie sich für das Erlebnis Brot backen mit allen Sinnen, Spaß und Freude begeistern. Genießen Sie, wie mit einfachen Zutaten und viel Leidenschaft und Liebe ein leckeres Brot entsteht. Sehen Sie, wie der Brotteig aufgeht und im Ofen knusprig bäckt. Riechen Sie den umwerfenden Duft von frisch gebackenem Brot aus dem Steinofen. Schmecken sie das unvergleichliche Aroma. Von der Kursleiterin Beate Roth hören Sie, mit welchen Tricks ein leckeres Brot gelingt, lernen die verschiedenen Mehltypen und Brotgewürze kennen und fühlen, wie Brot geknetet, geformt und gebacken wird. Am Holzbackofen im Museumsgarten wird die Funktionsweise eines Holzbackofens erklärt und natürlich werden dabei die wichtigsten Kniffe und Tricks gezeigt. Rezepte zum Nachlesen und Nachbacken werden am Ende zum Mitnehmen verteilt. Der Kurs setzt keinerlei Vorwissen voraus und ist auch für Einsteiger interessant.

Die Kosten betragen 30 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldungen im Gerätemuseum unter: 09233-5225 bei Frau Schroedter

Zur Kursleiterin:
Beate Roth, zertifizierte Wildkräuter-Köchin ist mittlerweile in ganz Deutschland unterwegs um ihr Wissen um regionale Küche in Kursen und Veranstaltungen zu präsentieren. Sie entwickelt ständig neue Ideen und versteht es hervorragend historische Rezepte in unsere Zeit umzuinterpretieren. Beate Roth engagiert sich bei der „Genussregion Oberfranken“. Mit ihren Gerichten nach Jean Paul hat nicht nur den Bayerischen Landtag bekocht. Ihre Rezepte erschienen zu dem in vielen Kochbüchern, Zeitschriften und im Fernsehen.

Weitere Infos zu Beate Roth finden Sie unter: www.beate-roth.de

Zum Verwechseln ähnlich: „Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger“

Vortrag von Dr. rer. nat. Klaus Bsonek, Apotheker und geprüfter Pilzsachverständiger, Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM)
am 20.07.2017 um 19 Uhr im Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth

Aromatisch, duftend und lecker, so sollen frische Pilze aus dem Wald sein. Denn Steinpilze, Pfifferlinge & Co. sind nicht nur köstlich, sie selbst zu finden und zu sammeln, macht Spaß und bringt Bewegung und frische Luft. Vor allem die waldreichen Gebiete unserer Heimat bieten viele essbare und wohlschmeckende Pilze für Genießer. Doch gerade hier lauert auch große Verwechslungsgefahr, denn einige unserer beliebtesten Speisepilze haben giftige Doppelgänger, deren Genuss üble Folgen nach sich ziehen können. Deshalb lädt das Gerätemuseum Bergnersreuth alle interessierten Pilzsammler zu einem aufschlussreichen Vortrag über essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger ein.

Dr. rer. nat. Klaus Bsonek

In zahlreichen Bildern stellt der geprüfte Pilzsachverständige Dr. Klaus Bsonek die gängigsten Sammelarten ihren Doppelgängern gegenüber und zeigt eindeutige Unterscheidungsmerkmale auf. Die wichtigsten Pilzgifte und Giftsyndrome werden ebenso thematisiert, wie die Schwermetall- und Radiocäsiumbelastung von Pilzen. Daneben wird auch angesprochen, welche Grundregeln der verantwortungsvolle Pilzsammler zu beachten hat, um nicht zum Rückgang der heimischen Pilzarten beizutragen. Denn Pilze sind wichtige Bewohner unserer Wälder und tragen zu einem ausgewogenen Ökosystem bei. Ausgestattet mit umfangreichen Tipps zum richtigen Pilze sammeln und deren Verarbeitung in der Küche, wird so Ihre nächste Pilzmahlzeit mit Sicherheit zum Genuss.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen im Gerätemuseum unter: 09233/5225

SENSation – KURS „Mähen mit der Sense“

mit Andreas Schmiedinger Lernort Natur-Kultur Fichtelgebirge e.V.
am 06.07.2017 von 18:00 – 21:00 Uhr

Mähen mit der Sense ist Ökologisch, Effektiv und Gesund. Vor allem für Bienen und Insekten ist das Mähen mit der Sense eine gute Tat, weshalb schon seit Jahrhunderten die Sense verwendet wird, um Getreide zu ernten und Gras zu schneiden. Außerdem kommt man mit der Sense in die hinterste Ecke von Wiese und Feld und auch das Mähen an Steilhängen und rund um Baumgruppen ist kein Problem. Da die Sense keinen Lärm macht, steht sogar an Sonn- und Feiertagen dem Rasenschnitt nichts mehr im Wege. Doch Mähen mit der Sense will gelernt sein. Im Kurs zeigt Ihnen Andreas Schmiedinger vom Lernort Kultur Natur e.V. welche Arten von Sensen und Sicheln es gibt und wie die Geräte fachmännisch auf den Benutzer eingestellt werden. Spüren Sie am eigenen Leib, wie mit der richtigen, gleichmäßigen Bewegung der ganze Körper nicht nur geschont wird, sondern auch wie das Zischen der Sense entspannt. Neben der richtigen, schonenden Handhabung und Pflege der Sense erfahren Sie von ihm natürlich auch, wie das Dengeln funktioniert. Also: Lassen Sie den Rasenmäher stehen und erleben Sie wie eine jahrhundertealte, bäuerliche Tätigkeit zu einer intensiven Begegnung mit der Natur wird.

Die Kosten für den Kurs betragen 10 Euro pro Person.

Festes Schuhwerk ist ein Muss und wenn möglich sollte eine lange Hose getragen werden. Wer keine eigene Sense hat, kann sich eine im Museum ausleihen. Wenn Sie eine eigene Sense besitzen unbedingt mitbringen, vor allem, wenn Sie das Schärfen benötigt!

Anmeldung und weitere Infos unter Tel.: 09233-5225