AKTUELL

Zum Verwechseln ähnlich: „Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger“

Vortrag von Dr. rer. nat. Klaus Bsonek, Apotheker und geprüfter Pilzsachverständiger, Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM)
am 20.07.2017 um 19 Uhr im Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth

Aromatisch, duftend und lecker, so sollen frische Pilze aus dem Wald sein. Denn Steinpilze, Pfifferlinge & Co. sind nicht nur köstlich, sie selbst zu finden und zu sammeln, macht Spaß und bringt Bewegung und frische Luft. Vor allem die waldreichen Gebiete unserer Heimat bieten viele essbare und wohlschmeckende Pilze für Genießer. Doch gerade hier lauert auch große Verwechslungsgefahr, denn einige unserer beliebtesten Speisepilze haben giftige Doppelgänger, deren Genuss üble Folgen nach sich ziehen können. Deshalb lädt das Gerätemuseum Bergnersreuth alle interessierten Pilzsammler zu einem aufschlussreichen Vortrag über essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger ein.

Dr. rer. nat. Klaus Bsonek

In zahlreichen Bildern stellt der geprüfte Pilzsachverständige Dr. Klaus Bsonek die gängigsten Sammelarten ihren Doppelgängern gegenüber und zeigt eindeutige Unterscheidungsmerkmale auf. Die wichtigsten Pilzgifte und Giftsyndrome werden ebenso thematisiert, wie die Schwermetall- und Radiocäsiumbelastung von Pilzen. Daneben wird auch angesprochen, welche Grundregeln der verantwortungsvolle Pilzsammler zu beachten hat, um nicht zum Rückgang der heimischen Pilzarten beizutragen. Denn Pilze sind wichtige Bewohner unserer Wälder und tragen zu einem ausgewogenen Ökosystem bei. Ausgestattet mit umfangreichen Tipps zum richtigen Pilze sammeln und deren Verarbeitung in der Küche, wird so Ihre nächste Pilzmahlzeit mit Sicherheit zum Genuss.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen im Gerätemuseum unter: 09233/5225

SENSation – KURS „Mähen mit der Sense“

mit Andreas Schmiedinger Lernort Natur-Kultur Fichtelgebirge e.V.
am 06.07.2017 von 18:00 – 21:00 Uhr

Mähen mit der Sense ist Ökologisch, Effektiv und Gesund. Vor allem für Bienen und Insekten ist das Mähen mit der Sense eine gute Tat, weshalb schon seit Jahrhunderten die Sense verwendet wird, um Getreide zu ernten und Gras zu schneiden. Außerdem kommt man mit der Sense in die hinterste Ecke von Wiese und Feld und auch das Mähen an Steilhängen und rund um Baumgruppen ist kein Problem. Da die Sense keinen Lärm macht, steht sogar an Sonn- und Feiertagen dem Rasenschnitt nichts mehr im Wege. Doch Mähen mit der Sense will gelernt sein. Im Kurs zeigt Ihnen Andreas Schmiedinger vom Lernort Kultur Natur e.V. welche Arten von Sensen und Sicheln es gibt und wie die Geräte fachmännisch auf den Benutzer eingestellt werden. Spüren Sie am eigenen Leib, wie mit der richtigen, gleichmäßigen Bewegung der ganze Körper nicht nur geschont wird, sondern auch wie das Zischen der Sense entspannt. Neben der richtigen, schonenden Handhabung und Pflege der Sense erfahren Sie von ihm natürlich auch, wie das Dengeln funktioniert. Also: Lassen Sie den Rasenmäher stehen und erleben Sie wie eine jahrhundertealte, bäuerliche Tätigkeit zu einer intensiven Begegnung mit der Natur wird.

Die Kosten für den Kurs betragen 10 Euro pro Person.

Festes Schuhwerk ist ein Muss und wenn möglich sollte eine lange Hose getragen werden. Wer keine eigene Sense hat, kann sich eine im Museum ausleihen. Wenn Sie eine eigene Sense besitzen unbedingt mitbringen, vor allem, wenn Sie das Schärfen benötigt!

Anmeldung und weitere Infos unter Tel.: 09233-5225

„Verlockend oder verteufelt: Giftpflanzen – Pflanzengifte, nützlich oder gefährlich?“

Vortrag von Apotheker Friedrich Schmelzer, Diespeck
am 02.07.2017 um 14 Uhr im Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth

Giftpflanzen sind in der Natur allgegenwärtig. Viele Giftpflanzen sind schön anzuschauen, haben verlockende Früchte und offenbaren ihr Geheimnis nicht auf den ersten Blick: Auch so manche Pflanze, die im Garten wächst, hat eine giftige Kehrseite: Fingerhut, Akelei, Goldregen und Maiglöckchen, dies sind nur wenige von unzähligen giftigen Pflanzen in Haus und Garten, über die man sich kaum Gedanken macht.

In einem reich bebilderten Vortrag über Giftpflanzen und Pflanzengifte erläutert Friedrich Schmelzer welche Sträucher, Bäume und krautige Pflanzen für den Menschen giftig sein können. Der Fachmann informiert über den richtigen Umgang mit Giftpflanzen und welche Gefahren bestehen, wenn giftige Pflanzen im Garten wachsen. Außerdem werden die Gift- und Heilwirkung einiger Pflanzen gegenübergestellt und ihre Inhaltsstoffe aufgefächert. Dabei werden nicht nur Pflanzen und Pflanzengifte mit ihren Auswirkungen auf den Organismus gezeigt, sondern auch Möglichkeiten die giftbringende Wirkung medizinisch zu nutzen. Natürlich wird auch das richtige Verhalten im Vergiftungsfall wird angesprochen. Außerdem gibt der Apotheker wertvolle Tipps zum Umgang mit Pflanzen im Kochtopf und auf der Fensterbank.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen im Gerätemuseum unter: 09233/5225

VOLL SÜSS! – 4. Honigfest

am 25. Juni 2017 von 14-17 Uhr im Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth
In Kooperation mit dem Imkerverein Arzberg. Am Tag der offenen Gartentür. Der Eintritt ist frei.

Klebrig, zähflüssig, lecker und gesund – Honig, Imkerei, Rezepte und Gesundheitstipps stehen im Mittelpunkt des Honigfestes, das das Volkskundliche Gerätemuseum zusammen mit dem Imkerverein Arzberg veranstaltet. Gezeigt werden alle Arbeitsschritte, um an die süße Köstlichkeit zu gelangen – vom Entdecken bis zum Schleudern. Zahlreiche Aktionen rund um das klebrige Gold für Groß und Klein laden zum Mitmachen ein. Ein echtes Bienenschauvolk und eine Wildblumenstraße lassen die Arbeit der Bienen hautnah miterleben. Für Kinder besteht die Möglichkeit in die Rolle eines Imkers zu schlüpfen und natürlich stehen die Experten des Imkervereins Arzberg auch für Fragen rund ums Thema Bienen und Honig jederzeit zur Verfügung. So ist es sicherlich für Jeden ein Klacks, beim Honigquiz alle Fragen rund um die Biene zu beantworten, um tolle Preise abzuräumen.

Um 15:00 Uhr hält Dr. Friedgard Schaper, ehemals Fachbereichsleiterin Imkerei an der LWG Veitshöchheim, einen unterhaltsamen Vortrag zum Thema „Hilfe, in meinem Garten hängt ein Bienenschwarm“. Sie gibt wertvolle Tipps zum Umgang mit den nützlichen Insekten im eigenen Garten und erläutert wie wichtig die Bienen für die Bestäubung unserer Obstbäume sind.

Fürs leibliche Wohl ist auch gesorgt: allerhand Leckeres und Gesundes aus Honig wird von den  regionalen Imkern angeboten werden. Leckermäuler können den frisch geschleuderten Honig auch gleich probieren. Frisches Honigbrot und frisch gebackene Kuchen versüßen den Gaumen. Außerdem gibt es zahlreiche Tipps zur Verwendungsmöglichkeit von Honig in der Küche. Eingeladen sind alle, die erfahren wollen, wie wertvoll, wohlschmeckend und gesund die Produkte sind, die wir durch die fleißigen Bienen erhalten und genießen dürfen.

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Volkskundliches Gerätemuseum Bergnersreuth
09233 /5225
Nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de