AKTUELL

Das Volkskundliche Gerätemuseum ist in der Winterpause!

Museum_Winter

Vom 07.01.2016 bis 12.03.2016 ist das Museum geschlossen. Busgruppen sind nach vorheriger Nachfrage eventuell möglich. (Anfragen unter 09233-5225)

Am 13.03.2016 startet das neue Museumsjahr mit dem alljährlichen Bücherflohmarkt zum Saisonstart.

„Orient trifft Okzident“

Führung durch die Weiß´sche Krippe am 06.01.2016 ab 14.00 Uhr

ecard13Die Krippe wird traditionell von vielen Familien zu Weihnachten unter den Baum gestellt. Als Vater dieses Brauchs gilt Franz von Assisi, der wohl 1223 die erste Weihnachtskrippe aufstellen ließ. Die Idee verbreitet sich schnell und es entstanden mit der Zeit verschiedene Krippentraditionen: Krippenställe aus Torfballen und Baumrinden, Figuren aus Holz oder Ton. Diese spielen vor allem bei den Marktredwitzer Landschaftskrippen eine bedeutende Rolle. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Weiß´sche Krippe. Auf 200m² werden über 200 Krippenfiguren und Häuser gezeigt. Ihre Besonderheit ist der außergewöhnlich große orientalische Teil, der die gesamte Heilsgeschichte vom Sündenfall bis zur Auferstehung zeigt. In Anlehnung an die Tradition des Krippenschauenes im Weihnachtsfestkreis bietet das Gerätemuseum am Dreikönigstag eine unterhaltsame Führung durch die Krippe an. Es wird auf die Entstehungsgeschichte, die Herstellung und den Sammler eingegangen. Einzelne Szenen, die „Stickla“, kommen natürlich auch nicht zu kurz. Der Eintritt ist frei.

Weiteres Infos unter: 09233-5225

Pressenachbericht zur Heiligen Lucia

Lebendiger Adventskalender mit der Heiligen Lucia im Volkskundlichen Gerätemuseum

LuciaAm 13.12. erklang es im Kuhstall des Museums wieder traditionell: „Kerzenglanz strömt durchs Haus. Sie treibt das Dunkel aus: Santa Lucia!“ Kein Platz war mehr frei, als Regina-Maria Rosner über die Bräuche zum Fest der Heiligen Lucia, die natürlich selbst auch anwesend war, berichtete. Bei einer Tasse Tee und selbstgebackenen Zimtschnecken konnten die Besucher dann erstmals adventliche Grüße über die Weihnachtspoststation in alle Welt verschicken, was dann auch zahlreich in Anspruch genommen wurde.

Lebendiger Adventskalender zur Heiligen Lucia

am 13.12. 2015 ab 18:00 Uhr mit Regina Maria Rosner im Alten Kuhstall, Eintritt frei

VerksamhetsbilderÜbersetzt bedeutet ihr Name „die Leuchtende“. Viele Mythen und Legenden ranken sich um die Märtyrerin aus dem frühen vierten Jahrhundert. Besonders in Skandinavien ist der 13.12., der Gedenktag der Heiligen, fest im Adventsbrauchtum verankert. Junge Mädchen, gekleidet als Luciabraut in weißem Gewand mit rotem Gürtel und Lichterkranz auf dem Haupt, bringen der Familie das Frühstück. Bei diesem dürfen natürlich die typischen Gebäcke, wie Lussekatter und Kannelbullar, nicht fehlen. Das Fest wird dann im Kindergarten, in der Schule und auf der Arbeit fortgesetzt. Am Abend finden im ganzen Land Prozessionen statt, welche von der Luciabraut angeführt werden. Zu ihrem Gefolge gehören die „tärnor“, Luciajungfern, die „stjärngossar“, Sternsinger und ebenso die „tomptar“, die Wichtel. Sie alle bringen Licht in die dunkle Jahreszeit. Aber nicht nur in Skandinavien, sondern auch in Italien wird das Fest gefeiert. Über die Geschichte der Lucia, ihr Fest, die Bräuche und die Unterschiede zwischen den Ländern berichtet Regina Maria Rosner für Jung und Alt im, mit Strohballen und Licht, dekorierten Kuhstall. Natürlich fehlt auch die Luciabraut nicht, die geschmückt mit dem Preiselbeerkranz, kleine Überraschungen bereithält. Erstmals wird es eine Adventspoststation geben, von der aus weihnachtliche Grüße verschickt werden können. Zum Abschluss bekommt jeder Besucher eine Kanelbullar mit auf den Heimweg.

Weiteres Infos unter: 09233-5225

Kochkurs „Die perfekte Martinsgans – Gan(s)z klassisch“

mit Beate Roth am 08.11.2015 von 14-17 Uhr im Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth

MartinsgansDen Brauch zu Sankt Martin eine Gans zu essen kennt fast jeder. Viele Legenden ranken sich um das Thema, warum ausgerechnet am 11. 11. die Gänse in den Ofen wandern. Zum einen sind die Gänse an diesem Tag reif zum Schlachten. Zum anderen hängt es aber auch damit zusammen, dass das Bauernjahr zu Ende geht. Teile des Gesindes wurde entlassen und die Martinsgans war eine Art Abschiedsessen. Ebenso beginnt mit Sankt Martin die vorweihnachtliche Fastenzeit. Es gibt also mehrere Gründe, an diesem Tag einen Gänsebraten zuzubereiten. Ist der Grund für den Gänsebraten zumeist gleich, so gibt es doch Unterschiede bei der Zubereitung. Im Norden der Deutschlands ist es üblich, die Gans mit einer Mischung aus Mett, Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern zu füllen, während der Süden bei der Zubereitung auf eingeweichte Semmeln, Esskastanien, geröstete Nüsse, Äpfel, Pflaumen, Zucker, Salz, Essig und Rotwein setzt. Die Teilnehmer lernen dabei ganz klassische Martinsrezepte neu kennen und bereiten diese zu. Die Braten darf dann natürlich gemeinsam am Ende des Kurses verspeist werden. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer die Rezepte der gekochten Gerichte sowie Weitere für zu Hause.

Der Kurs kostet 27,00 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen im Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth unter: 09233-5225

Zur Kursleiterin:
Beate Roth ist mittlerweile in ganz Deutschland unterwegs um ihr Wissen um regionale Küche in Kursen und Veranstaltungen zu präsentieren. Sie entwickelt ständig neue Ideen und versteht es hervorragend historische Rezepte in unsere Zeit umzuinterpretieren. Beate Roth engagiert sich bei „Essbares Fichtelgebirge“ und bei der „Genussregion Oberfranken“. Sie hat mit Spezialitäten nach Jean Paul bereits mit großem Erfolg den Bayerischen Landtag bekocht.