Transport2Transportgeräte aus dem Alltag und Gewerbe charakterisieren das Leben und Arbeiten im Fichtelgebirge. Von der „Wasserbutte“ bis zum „Trabbi“, dem DDR-Fluchtfahrzeug von 1989, begegnet dem Besucher Kulturgeschichte bis in die Gegenwart. Um Flüssigkeiten wie Wasser oder Jauche zu transportieren, wurde auf dem Wagengestell oder auf dem Kasenwagen ein Fass eingekeilt. Der Bauer zeigte seine soziale und wirtschaftliche Stellung unter anderem mit den Anspanntieren. Die wenigen reichen Bauern besaßen Pferde. Mittelständische vermögende Bauern spannten Ochsen vor. Bei den vielen Kleinbauern zogen Kühe den Wagen. Tagelöhner und Nebenerwerbler spannten eine Ziege oder den Hund ein oder mussten den Wagen selbst ziehen.